Benutzerhandbuch – Durst

Release – 1.19.1 (Beschreibung)

Aktualisiert am

Veröffentlichungsdatum: 11.03.2025

In diesem Artikel erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung zu den

  • Neuerungen in Version 1.19.1 sowie der
  • Verbesserungen, die für den Anwender umgesetzt wurden.

Eine Übersicht über die neuen Funktionen finden Sie im Artikel Release – 1.19.1 (Minor Release).

Dieser Artikel kann auch als PDF-Version heruntergeladen werden. Die Release Notes zu den bisher veröffentlichten Versionen finden Sie zum Download im Archiv.

1. Neuerungen

In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über die Neuerungen, die im Montage-Editor, in der Automatisierung, der neuen Benutzeroberfläche sowie bei der Datenkorrektur implementiert wurden.

1.1. Montage-Editor

Mit Version 1.19.1 wurden im Montage-Editor bestehende Funktionen erweitert und optimiert. Dazu zählen Neuerungen und Verbesserungen im Montage-Modus Step & Repeat, im Nesting sowie bei Marken und Beschriftungen.

1.1.1. Vorwinkelung von Motiven

Die in Version 1.19.0 eingeführte Möglichkeit, eine Vorwinkelung auf Motive in einem Kontur-Nesting anzuwenden, steht ab sofort auch im Montage-Modus Step & Repeat zur Verfügung. Diese Funktion wird insbesondere in der Produktion von Faltschachteln benötigt, um beim Ausbrechen von nicht benötigten Teilen am Montagebogen höhere Zugkräfte für den Vorschub bei Rotationsstanzen zu ermöglichen, wodurch es zu weniger Einrissen beim Ausbrechen kommt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Vorwinkelung auf das Motiv in einem Step & Repeat anzuwenden:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Erstellen Sie die gewünschte Montage im Montage-Modus Step & Repeat und fügen Sie der Montage das oder die gewünschten Motive hinzu.
  3. Öffnen Sie den Reiter Zeichenfläche [1].
  4. Im Einstellungsbereich Rastereinstellungen bestimmen Sie wie viele Spalten [2] und Zeilen [3] das Raster umfassen soll.
  5. Geben Sie unter Vorwinkelung [4] den gewünschten Winkel für das Motiv ein.
  6. Bestätigen Sie die Eingabe, wodurch die Motive im definierten Winkel im Raster platziert werden.

Abbildung 1: Der Einstellungsbereich Rastereinstellungen des Reiters Zeichenfläche mit der Option Vorwinkelung

Option nicht immer verfügbar

Damit die Funktion dem Benutzer zur Verfügung steht, müssen alle Motive derselben Größe auf der Montage vorhanden sein.

1.1.2. Marken und Beschriftungen

Für Marken und Beschriftungen stehen ab dieser Version erweiterte Optionen zur Positionierung zur Verfügung. Zu den neu implementierten Möglichkeiten zählen die folgenden:

Beschriftungen »Pro Zeile«

Im Montage-Modus Step & Repeat können ab dieser Version nun auch Beschriftungen für Motive Pro Zeile – bislang konnte nur auf Pro Motiv, Motive und Zeichenfläche zurückgegriffen werden – gesetzt werden.

Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Erstellen Sie die gewünschte Montage im Montage-Modus Step & Repeat und fügen Sie die gewünschten Motive der Montage hinzu.
  3. Im Reiter Zeichenfläche [5] stellen Sie die gewünschten Anzahl der Spalten und Zeilen ein.
  4. Öffnen Sie den Reiter Marken [6].
  5. Unter Beschriftungen [7] fügen Sie eine Beschriftung vom Typ Text hinzu.
  6. Wählen Sie anschließend im Ursprung den neuen Eintrag Pro Zeile [8] aus.
  7. Fügen Sie im Textfeld [9] die gewünschten Platzhalter sowie den gewünschten Text hinzu und klicken Sie auf Aktualisieren [10].
  8. Die Einstellungen werden für die Montage übernommen.

Abbildung 2: Eine Montage im Modus Step & Repeat mit hinzugefügter Externer ID für den Produktionsauftrag mit gewähltem Ursprung Pro Zeile

Marken und Beschriftungen für »Letzte Zeile«

Im Montage-Modus Step & Repeat können ab dieser Version Beschriftungen und Marken nur für die Letzte Zeile hinzugefügt werden. Dies ist besonders für eine mehrseitige Montage von Bedeutung, um für die letzte Seite entsprechende Hinweise – z.B. Marken zur Idenifizierung eines Jobwechsels oder Hinweise zur Auftragsnummer usw. – hinzuzufügen.

Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Erstellen Sie die gewünschte Montage im Montage-Modus Step & Repeat und fügen Sie die gewünschten Motive der Montage hinzu.
  3. Im Reiter Zeichenfläche [11] stellen Sie die gewünschte Anzahl der Spalten und Zeilen ein.  
  4. Öffnen Sie den Reiter Marken [12].
  5. Unter Marken [13] fügen Sie die Marke Rectangle hinzu und wählen Sie in der Option Ursprung den Eintrag Letzte Zeile [14] aus.
  6. Fügen Sie dann noch unter Beschriftungen [15] eine Beschriftung vom Typ Text hinzu und wählen Sie in der Option Ursprung den Eintrag Letzte Zeile [16] aus.
  7. Sie müssen nun nur noch den entsprechenden Inhalt für die Beschriftung einfügen – siehe die vorherige Beschreibung.

Abbildung 3: Eine Montage im Modus Step & Repeat mit hinzugefügter Beschriftung sowie Marke und dem gewählten Ursprung Pro Zeile

»Horizontaler Ursprung« für Marken und Beschriftungen

Für Marken und Beschriftungen kann ab dieser Version der Horizontale Ursprung – die Startposition in der X-Achse – festgelegt werden. Bis zu dieser Version wurde die Position von Beschriftungen und Marken immer mit dem ausgewählten Ursprung gleichgesetzt.

Das Setzen einer Rechteckmarke für den Ursprung Motive positionierte die Marke auf der Y-Achse an der Oberkante des ersten Motivs und auf der X-Achse in dem gewählten Abstand zum Motiv. Die Möglichkeit, die Marke an den linken/rechten Rand der Zeichenfläche oder an den linken/rechten Rand des Montagebogens zu setzen, war bisher nicht möglich. Mit der neuen Option Horizontaler Ursprung ist dies nun möglich, da in dieser Option aus den folgenden Einträgen gewählt werden kann:

  • Motive – entspricht der bisherigen Implementierung.
  • Zeichenfläche – positioniert die Marke oder Beschriftung im gewählten Abstand vom linken/rechten Rand der Zeichenfläche.
  • Montagebogen – positioniert die Marke oder Beschriftung im gewählten Abstand vom linken/rechten Rand des Montagebogens.

Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Erstellen Sie die gewünschte Montage im Montage-Modus Step & Repeat oder Nesting und fügen Sie die gewünschten Motive der Montage hinzu.
  3. Im Reiter Zeichenfläche [17] wählen Sie die gewünschten Einstellungen für den gewählten Montage-Modus aus.  
  4. Öffnen Sie den Reiter Marken [18].
  5. Fügen Sie unter Marken [19] die Marke Rectangle hinzu und wählen Sie in der Option Ursprung den Eintrag Motive [20] aus.
  6. Wählen Sie anschließend in der Option Horizontaler Ursprung [21] den gewünschten Eintrag aus.
  7. Im Einstellungsbereich Einstellungen [22] können Sie dann noch den gewünschten X-Versatz für den Startpunkt der Marke eingeben.
  8. Verfahren Sie dann bei Beschriftungen [23] auf die gleiche Art und Weise. Es stehen dort die gleichen Optionen zur Verfügung.

Abbildung 4: Eine Montage im Modus Step & Repeat mit hinzugefügter Beschriftung sowie Marke mit gewähltem Horizontalen Ursprung

1.1.3. Strategie »Motive auf Seite zusammenhalten«

Im Montage-Modus Nesting wurde in Version 1.19.0 die Möglichkeit implementiert Motive mit einer neuen Logik – sofern sie über einen Automationsauftrag einer Montage zugeführt wurden – je nach Stückzahl und Ausnutzungsgrad zu platzieren. Mit Version 1.19.1 wird nun auch im Montage-Editor das zu erwartende Ergebnis bei einem mehrseitigen Nesting korrekt angezeigt. Die Strategie kann somit nun auch außerhalb von Automationsaufträgen verwendet werden.

Die Logik der Strategie Motive auf Seite zusammenhalten [24] kann wie folgt beschrieben werden:

  • Die gesamte Stückzahl eines Motivs wird auf einem Montagebogen platziert und somit zusammengehalten.
  • Sollte nicht die gesamte Stückzahl platziert werden können, so wird dieses Motiv auf dem nächsten Montagebogen – in manchen Fällen kann dies auch ein neues Nesting sein – erneut platziert, bis die gesamte Stückzahl untergebracht ist.
  • Um eine bessere Ausnutzung des Materials zu erreichen, können nachfolgende Motive, deren Stückzahl vollständig platziert werden kann, noch auf dem Montagebogen untergebracht werden.
  • Steht auf einem Montagebogen noch Platz zur Verfügung, kann zur besseren Materialausnutzung ein nachfolgendes Motiv in der möglichen Stückzahl unterproduziert platziert werden. Wichtig ist, dass lediglich ein weiteres Motiv auf einem Montagebogen unterproduziert werden darf. Dieses Motiv muss auf dem nächsten Montagebogen – in manchen Fällen kann dies auch ein neues Nesting sein – weiter platziert werden.

Abbildung 5: Der Reiter Zeichenfläche mit gewählter Strategie »Motive auf Seite zusammenhalten«

1.1.4. Kontur-Nesting

Für das Kontur-Nesting wurden in Version 1.19.1 einige Neuerungen sowie längst überfällige Gleichschaltungen zum normalen Nesting implementiert. Dazu zählen die folgenden Bereiche.

Berechnung der Ausnutzung und Anzeige des Ergebnisses

Ab dieser Version wird der Ausnutzungsgrad auf die effektiv vernutzte Fläche von unregelmäßigen Motiven berechnet und die Ergebnisse werden schlüssiger angezeigt. Dadurch kann die Effektivität des Kontur-Nestings besser beurteilt werden. Die korrekt berechnete Ausnutzung wird wie üblich in der Montageübersicht im Reiter Montage eines Produktionsauftrags angezeigt.

Abbildung 6: Die Anzeige der Ergebnisse vor und nach dem Kontur-Nesting

Anzahl von Drehungen

Mit Version 1.19.1 wird den Anwendern die Möglichkeit gebtoten, mehrere Drehungen für Motive bei der Optimierung des Nestings heranzuziehen. Zur Auswahl stehen nun – bis zu dieser Version wurden lediglich 4 Drehungen berücksichtigt – folgende Optionen:

  • 4 Drehungen – 90°
  • 8 Drehungen – 45°
  • 16 Drehungen – 22,5° und
  • x-beliebige Drehungen – Benutzerdefiniert.

Beachten Sie, dass diese Funktion nur für Nicht einheitlich drehen und Einheitlich drehen zur Verfügung steht!

Gehen Sie wie folgt vor, um die möglichen Drehungen auszuwählen:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Erstellen Sie die gewünschte Montage im Montage-Modus Nesting.
  3. Stellen Sie sicher, dass die verwendeten Motive für das Kontur-Nesting vorbereitet wurden.
  4. Öffnen Sie den Reiter Zeichenfläche [25].
  5. Im Einstellungsbereich Einstellungen setzen Sie die Option Montage basiert auf [26] auf Kontur oder Kontur + Anschnitt.
  6. Im Einstellungsbereich Nesting-Optionen wählen Sie in Drehung [27] entweder Einheitlich drehen oder Nicht einheitlich drehen aus.
  7. Wählen Sie nun im aktiven Auswahlfeld Anzahl der Drehungen [28] die gewünschte Anzahl an Drehungen aus.
  8. Starten Sie erst dann das Kontur-Nesting, da Ihnen danach keine Möglichkeit mehr geboten wird, die Anzahl der Drehungen zu erhöhen.  

Abbildung 7: Der Reiter Zeichenfläche mit den Nesting-Optionen und der Option Anzahl der Drehungen

Kontur-Nesting ist sehr rechenintensiv

Beachten Sie, dass sich durch die Erhöhung der Winkel die Permutation der Möglichkeiten um ein Vielfaches erhöht. Daher kann die Berechnung des Kontur-Nestings auch deutlich länger dauern.

Motiv für Kontur-Nesting vorbereiten

Mit Version 1.19.1 wird der Benutzer im Montage-Editor aktiv aufgefordert, für Motive, die noch nicht für Kontur-Nesting vorbereitet wurden, die gewünschte Sonderfarbe auszuwählen, die für die Montage in einem Kontur-Nesting herangezogen werden soll. Auf dieser Grundlage wird das Motiv für das Kontur-Nesting vorbereitet. Bis zu dieser Version wurde der Benutzer nicht aktiv darauf hingewiesen!

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Motive im Montage-Editor für das Kontur-Nesting vorzubereiten:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Erstellen Sie eine Montage im Montage-Modus Nesting.
  3. Fügen Sie die gewünschten Motive der Montage hinzu. Die Motive müssen nicht vorher für das Kontur-Nesting vorbereitet werden!
  4. Öffnen Sie den Reiter Zeichenfläche [25] (Abbildung 7).
  5. Im Einstellungsbereich Einstellungen setzen Sie die Option Montage basiert auf [26] (Abbildung 7) auf Kontur oder Kontur + Anschnitt.
  6. Klicken Sie auf Kontur-Nesting starten.
  7. Es wird der Dialog Für Kontur-Nesting vorbereiten geöffnet, falls sich Motive in der Montage befinden, die noch nicht für das Kontur-Nesting vorbereitet sind.
  8. Wählen Sie für jedes Motiv die gewünschte Sonderfarbe [29] aus, die für die Erstellung des Kontur-Nesting-Pfads herangezogen werden soll.
  9. Klicken Sie auf Anwenden, um die Einstellungen zu übernehmen und das Kontur-Nesting zu starten.

Abbildung 8: Der Dialog Für Kontur-Nesting vorbereiten mit der Möglichkeit eine Sonderfarbe für den Pfad auszuwählen

Automatisches Anpassen der Höhe

In Version 1.19.1 wird die gleiche Logik zur automatischen Anpassung der Höhe – wie sie bereits in Version 1.12.0 für das normale Nesting als Logik implementiert wurde – auch für das Kontur-Nesting bereitgestellt. Dadurch können Motive, die auf einem Rollenmaterial montiert werden und für die aktuell eingestellte Höhe der Montage zu groß sind, durch Vergrößern der Montagelänge vernutzt werden.

Beachten Sie, dass die Montagehöhe nur vergrößert wird, wenn:

  • ein Rollenmaterial verwendet wird.
  • initial die bevorzugte Höhe des Druckers verwendet wird.
  • die Montagehöhe auf die montierte Höhe beschnitten wird.
  • ein größeres Dokument als die bevorzugte Höhe des Druckers platziert wird.
Gruppieren und Sortieren

In Version 1.19.1 wird die gleiche Logik zum Gruppieren und Sortieren von Motiven – wie sie bereits in Version 1.15.0 für das normale Nesting als Logik implementiert wurde – auch für das Kontur-Nesting bereitgestellt. Damit steht den Anwendern nun auch diese Möglichkeit im Kontur-Nesting zur Verfügung.

Um eine benutzerdefinierte Gruppierung und Sortierung für ein Kontur-Nesting durchzuführen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor und wechseln Sie in den Montage-Modus Nesting.
  2. Erstellen Sie darin eine Montage mit unterschiedlichen Motiven, die für Kontur-Nesting vorbereitet wurden, aus unterschiedlichen Aufträgen und Auftragspositionen.
  3. Gehen Sie wie im Artikel Gruppieren und Sortieren beschrieben vor und verwenden Sie die Auftragsnummer als Kriterium für die Gruppierung.
  4. Klicken Sie auf Kontur-Nesting starten. Die Motive werden nun gruppiert

1.1.5. Drehung »Vom Motiv übernehmen«

Mit Version 1.19.1 steht die Option Vom Motiv übernehmen als Auswahlmöglichkeit in der Option Rotieren für den Montage-Modus Step & Repeat sowie für Nesting zur Verfügung. Mit dieser neuen Möglichkeit kann die Drehung des Motivs in der Montage bereits als Information beim Motiv hinterlegt werden. Speziell beim Drucken auf Textilien sowie in der Faltschachtelproduktion kann diese Möglichkeit entscheidend für die Automatisierung der Produktion sein.

Damit die Drehung des Motivs in der Montage verwendet wird, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Artikel > Artikel.
  2. Wählen Sie den gewünschten Artikel aus der Liste oder laden Sie ihn hoch.
  3. Öffnen Sie im Dialog Artikel bearbeiten oder Artikel hinzufügen den Reiter Erweitert [30].
  4. Im Auswahlfeld Drehung für Montage [31] wählen Sie die gewünschte Drehung aus. Sie können hier folgende Einstellungen vornehmen:
    • keine Auswahl vornehmen – das Motiv wird entsprechend der gewählten Drehung im Montage-Editor rotiert.
    • – das Motiv wird im Montage-Editor um 0° rotiert, wenn im Montage-Editor in der Option Rotieren der Eintrag Vom Motiv übernehmen gewählt wurde.
    • 90° – das Motiv wird im Montage-Editor um 90° rotiert, wenn im Montage-Editor in der Option Rotieren der Eintrag Vom Motiv übernehmen gewählt wurde.
    • 180° – das Motiv wird im Montage-Editor um 180° rotiert, wenn im Montage-Editor in der Option Rotieren der Eintrag Vom Motiv übernehmen gewählt wurde.
    • 270° – das Motiv wird im Montage-Editor um 270° rotiert, wenn im Montage-Editor in der Option Rotieren der Eintrag Vom Motiv übernehmen gewählt wurde.
    • In Vorschubrichtung – das Motiv wird im Montage-Editor um 0° bzw. 180° rotiert, wenn im Montage-Editor in der Option Rotieren der Eintrag Vom Motiv übernehmen gewählt wurde.
    • Quer zur Vorschubrichtung – das Motiv wird im Montage-Editor um 90° bzw. 270° rotiert, wenn im Montage-Editor in der Option Rotieren der Eintrag Vom Motiv übernehmen gewählt wurde.
  5. Speichern Sie die Einstellungen für den Artikel.

Abbildung 9: Der Reiter Erweitert des Dialogs Artikel bearbeiten mit der Möglichkeit die Drehung für Montage am Motiv zu speichern

  1. Wechseln Sie anschließend zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Erstellen Sie die gewünschte Montage als Nesting oder Step & Repeat mit dem/den jeweiligen Artikel/n.
  3. Öffnen Sie den Reiter Zeichenfläche [33].
  4. In den Nesting-Optionen finden Sie unter Drehung [32] die Option Vom Motiv übernehmen.
  5. Wählen Sie diese aus, um die Einstellungen für alle Motive der Montage zu übernehmen.
  6. Alternativ können Sie die Drehung Vom Motiv übernehmen [35] aus dem Reiter Motiv [34] auswählen.

Abbildung 10: Links: Der Einstellungsbereich Nesting-Optionen des Reiters Zeichenfläche; Rechts: Der Reiter Motive mit geöffnetem Auswahlmenü für die Drehung

1.1.6. Neue Platzhalter für Beschriftungen

Der Fundus an Platzhaltern für Beschriftungen wurde in Version 1.19.1 um zwei weitere Platzhalter im Umfeld des Rendervorgangs eines Produktionsauftrags erweitert. Ab sofort stehen folgende Platzhalter zur Verfügung:

  • Start Rendervorgang – Datum/Uhrzeit [40] – gibt sowohl das Startdatum als auch den Startzeitpunkt des Rendervorgangs aus.
  • Render – Datum [38] – gibt das Startdatum des Rendervorgangs aus.
  • Render – Uhrzeit [39] – gibt den Startzeitpunkt des Rendervorgangs aus.

Um darauf zuzugreifen zu können, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Öffnen Sie bzw. erstellen Sie die gewünschte Montage.
  3. Im Reiter Marken [36] fügen Sie unter Beschriftungen eine Text-Beschriftung hinzu.
  4. Klicken Sie auf Platzhalter hinzufügen [37], wodurch der Dialog Platzhalter auswählen geöffnet wird.
  5. Wählen Sie die Platzhalter aus der Liste aus – nach jeder Auswahl wird der Platzhalter automatisch in das Textfeld übernommen.
  6. Klicken Sie auf Aktualisieren, um die Platzhalter zu übernehmen.

Abbildung 11: Links: Der Reiter Marken mit den hinzugefügten Platzhaltern; Rechts: Ausschnitt des Dialogs Platzhalter auswählen mit den neuen Platzhaltern

1.1.7. Platzierung von Registermarken im Kontur-Nesting

In Version 1.19.1 wurde der Platzierungsmodus Optimale Anpassung, der für die Positionierung von Registermarken für Schneidegeräte ausgewählt werden kann, für Kontur-Nesting optimiert. Registermarken werden nun auch für Kontur-Nestings eher entlang der Kontur platziert.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Montage-Editor.
  2. Öffnen Sie bzw. erstellen Sie die gewünschte Montage mit den Motiven, die für ein Kontur-Nesting vorbereitet sind.
  3. Öffnen Sie den Reiter Endfertigung.
  4. Fügen Sie dort das gewünschte Schneidegerät hinzu – z.B. Zund CutCenter.
  5. Wählen Sie die Platzierungsmethode Optimale Anpassung.
  6. Die Registermarken werden automatisch an der Kontur des Motivs platziert.

Abbildung 12: Ein Motiv mit Kontur-Nesting und an der Kontur platzierten Registermarken

1.2. Automation

Seit Version 1.19.0 können Anwender auf die Möglichkeit Automationsaufträge zu erstellen zurückgreifen, sofern Sie die entsprechende Lizenz im Workflow dafür besitzen. Damit wird es Anwendern ermöglicht, Produktionskonfigurationen zur Produktion von Druckprodukten individuell anzulegen und automatisiert zu verarbeiten.

Mit Version 1.19.1 werden Automationsvariablen bereitgestellt, die es ermöglichen, die Anzahl von erstellten Produktionskonfigurationen durch die Verwendung dieser zu minimieren. Zudem wurden einzelne Vorgänge erweitert und die Handhabung des Schnelldrucks verbessert.

1.2.1. Automationsvariablen

Ab dieser Version werden Anwender mithilfe von Automationsvariablen in die Lage versetzt den Wert eines benutzerdefinierten Feldes  in der Verarbeitung eines Vorgangs anzuwenden und somit die Anzahl an Produktionskonfigurationen zu minimieren. Für folgende Gegebenheiten können in Version 1.19.1 Automationsvariablen angelegt werden:

  • Auswahl eines Mehrfachnutzens –  verwenden der eindeutigen Nummer (GUID) eines Mehrfachnutzens aus der »Stanzformen-Bibliothek«.
  • Montagevorlage für Montagemodus »Stanzform« – verwenden der internen ID der Montagevorlage für den Montagemodus »Stanzform«.
  • Montagevorlage für Montagemodus »Nesting« – verwenden der internen ID der Montagevorlage für den Montagemodus »Nesting«.
  • Montagevorlage für Montagemodus »Step & Repeat« – verwenden der internen ID der Montagevorlage für den Montagemodus »Step & Repeat«.
  • Montagevorlage für Montagemodus »Tiling« – verwenden der internen ID der Montagevorlage für den Montagemodus »Tiling«.

Um Automationsvariablen verwenden zu können, sind folgende vier Schritte erforderlich:

  1. Benutzerdefiniertes Feld anlegen – das benutzerdefinierte Feld, das als Informationsquelle für die Automationsvariable dienen soll, muss zuvor im Workflow angelegt werden.
  2. Automationsvariable anlegen – über den entsprechenden Menüpunkt können Anwender die Automationsvariable erstellen und dabei den Wert des zuvor angelegten benutzerdefinierten Feldes als Informationsquelle wählen.
  3. Produktionskonfiguration erstellen – in den Vorgängen Produktionsauftrag und Montage erzeugen und Montage erzeugen kann die Automationsvariable in der dafür verfügbaren Option ausgewählt werden.
  4. Druckdaten im Workflow verarbeiten – Druckdaten werden in den Workflow geladen, der gewünschte Wert für das benutzerdefinierte Feld zum Motiv hinzugefügt, und Automationsaufträge werden mit der erstellen Produktionskonfiguration generiert.
Schritt 1: Benutzerdefiniertes Feld anlegen

Als ersten Schritt müssen Anwender die gewünschten Benutzerdefinierten Felder im Workflow anlegen.

Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Administration > Einstellungen.
  2. Öffnen Sie den Einstellungsbereich Benutzerdefinierte Felder [42].
  3. Wählen Sie die Kategorie [41] aus, für die Sie ein benutzerdefiniertes Feld erstellen wollen.
  4. Fügen Sie über die Schaltfläche Hinzufügen [43] das gewünschte benutzerdefinierte Feld hinzu. Bei der Anlage eines benutzerdefinierten Feldes, das für eine Automationsvariable verwendet werden soll, ist der Feldtyp String [44] zu bevorzugen.
  5. Nach dem Speichern des benutzerdefinierten Feldes müssen Sie den Workflow neu starten, damit das benutzerdefinierte Feld zur Eingabe sowohl über die Benutzeroberfläche als auch über die API zur Verfügung steht.

Abbildung 13: Der Einstellungsbereich Benutzerdefinierte Felder des Menüeintrags Administration > Einstellungen

Schritt 2: Automationsvariablen anlegen

Bevor Sie eine Produktionskonfiguration anlegen, in der Sie eine Automationsvariable verwenden möchten, müssen Sie zunächst die Automationsvariable im System anlegen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Automationsvariablen. Es wird Ihnen die Liste der Automationsvariablen angezeigt.
  2. Klicken Sie auf Hinzufügen [45], um eine neue Automationsvariable zu erstellen.

Abbildung 14: Die Liste der Automationsvariablen des Menüeintrags Automation > Automationsvariablen

  1. Im nun geöffneten Dialog Automationsvariable hinzufügen geben Sie folgende Informationen an:
    • Name [46] – vergeben Sie einen für sich selbsterklärenden Namen für die Automationsvariable.
    • Beschreibung [47] – fügen Sie optional eine Beschreibung hinzu.
    • Typ [48] – bestimmen Sie den Typ der Automationsvariable. Die folgenden Optionen sind verfügbar:
      • Auswahl eines »Mehrfachnutzens«
      • Montagevorlage für den Montagemodus »Stanzform«
      • Montagevorlage für den Montagemodus »Nesting«
      • Montagevorlage für den Montagemodus »Step & Repeat«
      • Montagevorlage für den Montagemodus »Tiling«
  2. Wählen Sie für unser Beispiel den Eintrag Auswahl eines »Mehrfachnutzens« [48] aus.
  3. In Referenzierter Wert für Variable [49] muss noch das dafür vorgesehene benutzerdefinierte Feld eingetragen werden. Klicken Sie dazu auf Platzhalter hinzufügen [50].
  4. Im nun geöffneten Dialog Platzhalter auswählen wählen Sie das gewünschte benutzerdefinierte Feld aus. Nach einem Klick auf den Platzhalter schließt sich der Dialog, und das ausgewählte benutzerdefinierte Feld wird übernommen.

Abbildung 15: Der Dialog Automationsvariable bearbeiten mit den verfügbaren Platzhaltern

  1. Klicken Sie auf Speichern [51], um die Einstellungen zu übernehmen. Die Automationsvariable wird nun in der Liste angezeigt.  

Änderung des Typs

Der Typ einer Automationsvariable kann nur nachträglich geändert werden, solange die Automationsvariable noch in keiner Produktionskonfiguration verwendet wurde.

Schritt 3: Produktionskonfiguration erstellen

Die angelegten Produktionsvariablen können nun in den Vorgängen Produktionsauftrag und Montage erzeugen sowie Montage erzeugen in einer Produktionskonfiguration verwendet werden.

Gehen Sie zum Auswählen einer Automationsvariable im Vorgang Produktionsauftrag und Montage erzeugen wie folgt vor:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Produktionskonfiguration.
  2. Fügen Sie eine neue Produktionkonfiguration hinzu oder bearbeiten Sie eine bestehende.
  3. Öffnen Sie den Reiter Vorgänge [52].
  4. Fügen Sie den Vorgang Produktionsauftrag und Montage erzeugen [53] hinzu und wählen Sie alle benötigten Parameter aus.
  5. Zum Auswählen der Automationsvariable Stanzform müssen Sie zuerst den Montage-Modus Stanzform [54] auswählen.
  6. Durch die Auswahl dieses Montage-Modus wird das Auswahlfeld Mehrfachnutzen [55] eingeblendet.
  7. Sie können darin nun entweder die eindeutige Nummer für den Mehrfachnutzen eingeben oder durch Klick auf das Symbol Variabler Inhalt [56] auf alle für diesen Typ im Workflow angelegten Automationsvariablen im Auswahlmenü zurückgreifen.
  8. Wählen Sie die gewünschte Automationsvariable aus.
  9. Klicken Sie auf Speichern [57], um die Produktionskonfiguration zu speichern.

Abbildung 16: Der Dialog Produktionskonfiguration hinzufügen mit ausgewählter Automationsvariable  

Schritt 4: Druckdaten im Workflow verarbeiten

Damit Motive für das entsprechende Werkzeug (Stanzform) im Montage-Editor vernutzt werden, muss die Information zum Werkzeug – meistens wird dabei die Werkzeugnummer angegeben – zum Motiv hinzugefügt werden. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Öffnen Sie das Motiv in der Detailansicht in Artikel oder Auftrag.
  2. Wählen Sie dort  den Reiter Benutzerdefinierte Felder [58] aus und Klicken Sie auf Bearbeiten [59], um den Wert des Stanzwerkzeuges einzutragen.

Abbildung 17: Die Detailansicht eines Motives in Artikel mit geöffnetem Einstellungsbereich Benutzerdefinierte Felder

  1. Geben Sie dann im geöffneten Dialog Benutzerdefinierte Felder bearbeiten den Primärschlüssel [60] für das Stanzformenwerkzeug ein. Beachten Sie dass in Version 1.19.1 der Primärschlüssel die einzige Möglichkeit darstellt, das Werkzeug eindeutig zu identifizieren. Ab der nächsten version kann auch der Name als auch die Externe ID für die Identifizierung verwendet werden.
  2. Drücken Sie dann Speichern, um den Wert zum Motiv zu speichern.

Abbildung 18: Der Dialog Benutzerdefinierte Felder bearbeiten

Primärschlüssel anzeigen

Damit der Primärschlüssel für den Mehrfachnutzen als auch für die Montage-Vorlagen in der Benutzeroberfläche angezeigt wird klicken Sie auf Ihren Avatar >  Benutzerkonto verwalten und aktivieren Sie darin in Benutzereinstellungen die Option Primärschlüssel anzeigen.

GUID für Stanzformen / ID für Montage-Vorlagen

Für die Stanzformen wird eine GUID als Primärschlüssel angezeigt, für Montage-Vorlagen dient eine einfache ID zur Identifikation.,

  1. Damit sind nun alle Voraussetzungen gegeben, dass das Motiv automatisiert über die zuvor erstellte Produktionskonfiguration vernutzt werden kann.
  2. Erstellen Sie einen Automationsauftrag, der die zuvor erstellte Produktionskonfiguration enthält.
Exkurs: Wie kann ich den Primärschlüssel auslesen

Den Primärschlüssel [61] für den Mehrfachnutzen können Sie in Administration > Stanzformen-Bibliothek im Reiter Mehrfachnutzen auslesen.

Abbildung 19: Die Ansicht des Reiter Mehrfachnutzen in Administration > Stanzformen-Bibliothek

Den Primärschlüssel [62] für die Montage-Vorlage können Sie im Montage Editor im Einstellungsbereich Allgemein [63] oder in Administration > Einstellungen > Montage Editor auslesen.

Abbildung 20: Der Einstellungsbereich Allgemein des Montage Editors

1.2.2. Vorgänge

 Für verschiedene Vorgänge einer Produktionskonfigurationen, wurden Verbesserungen und Neuerungen implementiert.  

Umbenennung der Vorgänge

In dieser Version wurden alle Vorgänge in ihrer Benennung gleichgezogen,  wobei für jeden Vorgang die Tätigkeit die damit abgebildet werden kann, angeführt ist.

Abbildung : Der Dialog der Vorgänge mit den umbenannten Vorgängen

Vorgang »Montage erzeugen«

Für den Vorgang Montage erzeugen wurde folgende Änderung implementiert:

  • Max. Zeitdauer [x] – es wird eine maximalen Wartedauer bereitgestellt, bis die Montage ausgeführt wird.

Abbildung : Der Dialog Produktionskonfiguration hinzufügen mit dem Vorgang Montage

Vorgang »Motivdetails aktualisieren«

Für den Vorgang Motivdetails aktualisieren wurde folgenden Änderung implementiert:

  • Vorhandene Felder werden nicht mehr vorausgefüllt und somit leer. Die Vorausfüllung führte in vorangegangen Versionen zu Überschreibungen für z.B. benutzerdefinierte Felder.

Abbildung : Der Dialog Produktionskonfiguration hinzufügen mit dem Vorgang Motivdetails aktualisieren

1.2.3. Löschen von Automationsaufträgen

Ab dieser Version steht Anwendern zum Löschen der Automationsaufträge noch die Methode »Automationsaufträge löschen und Referenzen auflösen« zur Verfügung, womit der Automationsauftrag, jedoch nicht das damit verbundene Motiv gelöscht wird. Dabei ist die Funktion »Löschen erzwingen wird nicht in den Papierkorb verschoben, sondern direkt gelöscht« aktiviert, um ein sofortiges Ergebnis in der Liste der Automationsaufträge zu schaffen.

1.2.4. Schnelldruck

Beim Erstellen eines Schnelldrucks mit einer Produktionskonfiguration wird Anwendern ab Version 1.19.1 standardmäßig die Vorgänge »Druckdaten einchecken und normalisieren« und »Produktionsauftrag und Montage erzeugen« in Kombination angeboten, welche von Anwendern nach ihren Vorstellungen parametriert werden können.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Produktionskonfiguration für einen Schnelldruck hinzuzufügen:

  1. Navigieren Sie zu Automatisierung > Schnelldruck.
  2. Klicken Sie die Schaltfläche Hinzufügen neben der leeren Produktionskonfiguration.

Abbildung : Das Menü Schnelldruck mit der Möglichkeit eine Produktionskonfiguration hinzuzufügen

  1. Im nun geöffneten Dialog Schnelldruck Produktionskonfiguration müssen Sie folgende Eingaben tätigen:
    • Name - vergeben Sie einen Namen für die zu erstellende Produktionskonfiguration
    • Bemerkung – vergeben Sie optional eine Bemerkung für die zu erstellende Produktionskonfiguration
  2. Die Vorgänge »Druckdaten einchecken und normalisieren« sowie »Produktionsauftrag und Montage erzeugen« sind standardmäßig verfügbar.
  3. Parametrieren Sie die Vorgänge nach Ihren Vorstellungen.
  4. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen zu übernehmen und mit dem Schnelldruck fortzufahren.

Abbildung : Der Dialog Schnelldruck Produktionskonfiguration mit den standardmäßigen Vorgängen

1.3. Neue Benutzeroberfläche

Für die neue Benutzeroberfläche wurden mit Version 1.19.1 folgende Funktionen erweitert bzw. verbessert.

1.3.1. Motiv Detailansicht

In dieser Version wurden in der Detailansicht der Motive einige Verbesserungen in der Benutzeroberfläche vorgenommen. Dazu zählt die Integration der »Aufteilen« Schaltfläche für mehrseitige Motive eines Produktionsauftrags, die Überarbeitung des Menüs Sonderfarben sowie die Bearbeitung der Sonderfarbdefinition sowie die Benutzerführung für gesperrte Artikel.

»Aufteilen« Schaltfläche

Ab dieser Version wird in der Detailansicht der Motive eines Produktionsauftrags auch eine »Aufteilen« Schaltfläche [x] zum Aufteilen mehrseitiger Dokumente angeboten.

Abbildung : Die Detailansicht der Druckdaten für ein Motiv eines Produktionsauftrags

Sonderfarben

Für Sonderfarben wurde in dieser Version die Benutzeroberfläche verbessert. Dabei wurde einerseits die Aktionsleiste des Menüs Sonderfarben neu angeordnet sowie andererseits in der Detailansicht von Motiven die Benutzeroberfläche zur Bearbeitung der Sonderfarbdefinition überarbeitet.

Dafür wurde einerseits im Menü die Komponenten zur Bearbeitung der Sonderfarben [x] und des Ursprungs der Sonderfarben [x] in der Aktionsleiste getauscht sowie die Zusatzinformationen Technische Farbe [x], Separation [x], Sonderfarbe [x] hinzugefügt.

Abbildung : Der Menüpunkt Sonderfarben

In der Detailansicht der Motive wurde der Dialog zur Bearbeitung der Sonderfarbdefinition angepasst.

Um zum entsprechenden Dialog zu gelangen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu Artikel > Artikel oder dem Motiv eines Produktionsauftrags oder Auftrags.
  2. Im Reiter Druckdaten navigieren Sie zum Bereich Sonderfarben [x].
  3. Wählen Sie die gewünschte Sonderfarbe aus.
  4. Klicken Sie das Symbol Sonderfarbdefinition anlegen und bearbeiten [x].
  1. Im nun geöffneten Dialog Sonderfarbdefinition wählen Sie die gewünschte Farbe aus der Liste.
  2. Klicken Sie auf Hinzufügen [x], um eine Sonderfarbe hinzuzufügen – Sie können zwischen dem Ursprung Motiv oder Material wählen.

Abbildung : Der Dialog Sonderfarbdefinition mit der Möglichkeit eine neue Definition hinzuzufügen

Im Dialog Sonderfarbdefinition erstellen können Sie nun zwischen drei Auswahlmöglichkeiten – Sonderfarbe, Als Separation ausgeben und Grid Chart – wählen. Auf diese Optionen wird im Nachfolgenden näher eingegangen.

Auswahlmöglichkeit – Sonderfarbe

In der Auswahlmöglichkeit Sonderfarbe bestimmen Sie bzw. sehen Sie folgende Informationen ein:

  • Farbmodus – setzen Sie den Farbmodus auf CMYK, DeviceN, LAB oder RGB
  • Farbwerte – bestimmen Sie die Farbwerte für die jeweilige ausgewählte Sonderfarbe
  • Zusatzinformation – entnehmen Sie Zusatzinformationen, wie die Umrechnungsmethode, aus diesem Feld

Klicken Sie auf Speichern um die Einstellungen zu übernehmen!

Abbildung : Der Dialog Sonderfarbdefinition erstellen mit dem Typ der Sonderfarbe »Sonderfarbe«

Auswahlmöglichkeit – Als Separation ausgeben

In der Auswahlmöglichkeit Als Separation ausgeben bestimmen Sie bzw. sehen Sie folgende Informationen ein:

  • Prozessfarbe – wählen Sie die gewünschte Prozessfarbe aus die als Separation ausgegeben werden soll
  • Separation invertieren –  invertieren Sie die Separation
  • Farbmodus – setzen Sie den Farbmodus auf CMYK, DeviceN, LAB oder RGB
  • Farbwerte – bestimmen Sie die Farbwerte für die jeweilige ausgewählte Sonderfarbe
  • Zusatzinformation – entnehmen Sie Zusatzinformationen, wie die Umrechnungsmethode, aus diesem Feld

Klicken Sie auf Speichern um die Einstellungen zu übernehmen!

Abbildung : Der Dialog Sonderfarbdefinition erstellen mit dem Typ der Sonderfarbe »Als Separation ausgeben«

Auswahlmöglichkeit – Grid Chart

In der Auswahlmöglichkeit Grid Chart bestimmen Sie bzw. sehen Sie folgende Informationen ein – beachten Sie, dass Daten in diesem Reiter vorhanden sind, sobald Sie ein Grid Chart für die jeweilige Sonderfarbe erstellt haben!

  • Farbfelder – wählen Sie das gewünschte Farbfeld aus, das für die Sonderfarbdefinition herangezogen werden soll, die jeweiligen Farbwerte sind darunter einsehbar.
  • Farbwerte – bestimmen Sie die Farbwerte für die jeweilige ausgewählte Sonderfarbe
  • Zusatzinformation – entnehmen Sie Zusatzinformationen, wie die Umrechnungsmethode, aus diesem Feld

Klicken Sie auf Speichern um die Einstellungen zu übernehmen, hier wird noch die Möglichkeit zur Verfügung gestellt die neue Sonderfarbe entweder für System, Material oder Kunden abzuspeichern.

Abbildung : Der Dialog Sonderfarbdefinition erstellen mit dem Typ der Sonderfarbe »Grid Chart«

Für den Dialog Neue Sonderfarbe hinzufügen gibt es drei Möglichkeiten, um die Sonderfarbe aus dem Grid Chart heraus abzuspeichern:

  • System [x] – die Sonderfarbe wird für das System angelegt
    • Name [x] – vergeben Sie den Namen für die neue Sonderfarbe
  • Material [x] – die Sonderfarbe wird für ein Material angelegt
    • Name [x] – vergeben Sie den Namen für die neue Sonderfarbe
    • Material [x] – wählen Sie das gewünschte Material für den Ursprung der Sonderfarbe aus
  • Kunde [x] – die Sonderfarbe wird für einen Kunden angelegt
    • Name [x] – vergeben Sie den Namen für die neue Sonderfarbe
    • Kunden [x] – wählen Sie den gewünschten Kunden für den Sie die Sonderfarbe anlegen möchten, Sie können über die Schaltfläche Hinzufügen [x] einen neuen Kunden hinzufügen.

Abbildung : Die Auswahlmöglichkeiten des Dialogs Neue Sonderfarbe hinzufügen

Gesperrte Artikel

Für gesperrte Artikel wird in der Detailansicht des betreffenden Artikels eine Nachricht angezeigt, dass der Artikel gesperrt ist [x]. Der Artikel kann aus diesem Grund in keinem der Reiter bearbeitet werden!

Abbildung : Die Detailansicht eines gesperrten Artikels

1.3.2. Zurücksetzen von Systemeinstellungen

Ab dieser Version können einzelne Teilbereiche der Einstellungen auf ihre Standardwerte zurückgesetzt werden, dafür wurde eine eigene Schaltfläche integriert [x].

Diese Schaltfläche ist in folgenden Einstellungsbereichen vorhanden:

  • Grundeinstellungen > Allgemein > Grundeinstellungen
  • Grundeinstellungen > Anzeigeoptionen  > Anzeigeoptionen
  • Grundeinstellungen > Seitenrahmenoptionen > Seitenrahmenoptionen
  • Grundeinstellungen > Mehrseitige Dateien > Mehrseitige Dateien
  • Farbmanagement > Allgemein > Farboptionen
  • Farbmanagement > Allgemein > Tintenoptionen
  • Montage-Editor > Allgemein
  • Prüfungen / Korrekturen > Prüfungen / Korrekturen
  • Workflow-Einstellungen > Gleichzeitig laufende Workflows
  • Workflow-Einstellungen > RIP-Einstellungen
  • Vor- Nachlauf > Standardeinstellungen für Vor- und Nachlauf
  • Farbbuch > Grid Chart-Vorlagen > Grid Chart
  • Dynamische Namensgebung > Produktionsauftrag

Abbildung : Die Schaltfläche Auf Standardwerte zurücksetzen im Reiter Grundeinstellungen

Alle Systemeinstellungen zurücksetzen

Um alle Systemeinstellungen gleichzeitig zurückzusetzen aktivieren Sie den Debug Modus. Dies ist durch Klick auf Ihren Avatar >  Benutzerkonto verwalten > Benutzereinstellungen > Debug Modus aktivieren möglich.

1.3.3. Produktionsauftrag mit Montage – Erneut zum Drucker übertragen

Ab Version 1.19.0 ist es möglich einen Produktionsauftrag welche eine Montage beinhaltet auch in V2 des Workflows erneut zum Drucker zu übertragen. Dafür wird in der Kopfzeile der Produktionsaufträge

Abbildung : Die Kopfzeile der Produktionsaufträge mit dem Symbol Produktionsauftrag erneut übertragen

1.4. Datenkorrektur

Im Rahmen der Entwicklung der Version 1.19.1 wurden ... neue Korrekturen implementiert und ... bestehende Korrekturen in ihrer Funktionalität erweitert.

Mit Version 1.19.1 stehen die neuen Korrekturen ... setzen zur Verfügung.

1.4.1. Verbesserungen bei bestehenden Korrekturen

Bei zwei bestehenden Korrekturen wurden zusätzliche Funktionen hinzugefügt und die Benutzerführung verbessert.

1.4.2. Beschnitt durch Spiegeln erzeugen

Die Korrektur Beschnitt durch Spiegeln erzeugen erzeugt einen Beschnitt an den gewählten Seitenkanten durch Pixelwiederholung, Spiegeln oder Dehnen des Dokumentinhalts ausgehend von der ImageBox oder der ImageBox + Anschnitt.

Mit Version 1.19.1 steht folgende Verbesserung zur Verfügung:

  • Der Funktionsumfang wurde mit der Option »Automatische Erkennung und Erzeugung von Beschnitt« [x] erweitert. Durch diese Zusatzoption wird ein Beschnitt laut Einstellungen nur erzeugt, wenn kein Beschnitt vorgefunden wurde bzw. wenn der Beschnitt nicht zur Gänze vorhanden ist.

Abbildung : Der überarbeitete Dialog der Korrektur Beschnitt durch Spiegeln erzeugen

1.4.3. Beschnitt durch Skalieren erzeugen

Die Korrektur Beschnitt durch Skalieren erzeugen erzeugt Beschnitt durch Vergrößerung. Da durch das Vergrößern Seiten nicht proportional vergrößert werden können, wurde das Maximum der Verzerrung mit 5% angegeben. Wird eine größere Verzerrung als 5% durch die nicht proportionale Vergrößerung erzielt, so wird kein Anschnitt hinzugefügt.

Mit Version 1.19.1 steht folgende Verbesserung zur Verfügung:

  • Der Funktionsumfang wurde mit der Option »Automatische Erkennung und Erzeugung von Beschnitt« [x] erweitert. Durch diese Zusatzoption wird ein Beschnitt laut Einstellungen nur erzeugt, wenn kein Beschnitt vorgefunden wurde bzw. wenn der Beschnitt nicht zur Gänze vorhanden ist.

Abbildung : Der überarbeitete Dialog der Korrektur Beschnitt durch Skalieren erzeugen

1.4.4. Platzhalter – Aktueller Benutzername

Für  die Platzhalter wurde der neue variable Platzhalter »Aktueller Benutzername« [x] hinzugefügt, durch welchen der aktuelle Benutzername der beim Ausführen der Korrektur gerade eingeloggt ist, verwendet wird sobald der Platzhalter aktiviert ist.

Abbildung : Der Dialog Platzhalter auswählen mit dem neuen Platzhalter Aktueller Benutzername

2. Verbesserungen

In Version 1.19.1 des Workflows wurden noch weitere Verbesserungen implementiert – diese sind:

2.1. Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen

In den Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen wurde in Version 1.19.1 eine Korrektur verbessert

2.1.1. Endformatrahmen von Schneidelinie ableiten

Die Korrektur Endformatrahmen von Schneidelinie ableiten dahingehend erweitert, dass der Endformatrahmen [x] nun auf die Schneidemarken gesetzt wird und der Anschnittrahmen [x] auf die Anschnittmarken.

Abbildung : Ein Motiv das mit der Korrektur Endformatrahmen von Schneidelinie ableiten eingecheckt wurde im Motiv-Editor

2.2. Grid Chart – Chromatisch

Für die chromatischen Grid Charts wurde in dieser Version eine dritte Achse – Farbwinkel [x] – bereitgestellt. Damit können sich verändernde Farbtöne in Verbindung mit  Unbunt – Bunt und Hell – Dunkel kombiniert werden. Die Achse kann die Werte 0 - 30 annehmen, der Standardwert ist 0.

Abbildung : Ein chromatisches Grid Chart mit der Farbwinkel Achse

2.3. Variable Daten – Amazon Transparency Codes

Für die Amazon Transparency Codes wurde in dieser Version im Workflow eine zweite Methode zur Abfrage der Codes implementiert, womit die Zugangsdaten gespeicherter Kunden für die Authentifizierung auf dem Amazon Transparency Server verwendet werden können. Im VDP-Editor ist es Anwendern anschließend möglich, entweder die Codes wie gehabt einzugeben, oder einfach die hinterlegten Kundendaten auszuwählen. Dabei werden die Codes unsichtbar eingefügt und zur Abfrage verwendet. Bis zu dieser Version war es lediglich möglich, die Codes manuell einzugeben. Weitere Infos finden Sie im verlinkten Artikel.

2.4. ISO Standard 19593-1 – Processing Steps

Ab Version 1.19.1 wird im Workflow die Möglichkeit bereitgestellt, Schmuckfarben dem ISO Standard konform zu kennzeichnen. Der Grund für die Implementierung ist, dass Gruppen von Schmuckfarben oder einzelne Typen einfacher für den Export der Separation oder zum Rippen angesprochen werden können. Die Gruppe sowie der Typ der Technischen Farbe ist im Menüpunkt Sonderfarben sowie in der Detailansicht eines Artikels oder Motivs ersichtlich, führt aber derzeit keine Änderung der Druckdaten beim Check-in herbei.

Nachfolgend sind die Bereiche des Workflows aufgelistet und abgebildet in denen die zusätzlichen Informationen ab dieser Version vorhanden sind.

Im Menüpunkt Farbe > Sonderfarben des Workflows werden ab dieser Version die überarbeiteten Processing Steps mit Gruppe und Typ in der Listenansicht [x] des Workflows zur Verfügung gestellt.

Folgende Gruppen sind zusammen mit Typen (Gruppe > Typ) verfügbar:

  • Braille
  • Dimensions
  • Legend
  • Positions > Barcode, CodingMarking, ContentArea, Hologram, Imprinting
  • Structural > Bleed, ColdFoilStamping, Creasing, Cutting, CuttingCreasing, Debossing, Drilling, Embossing, FoilStamping, Folding, Gluing, InkFree, InkVarnishFree, PartialCutting, PartialCuttingCreasing, Perforating, Punching, ReverseCreasing, ReverseCuttingCreasing, ReversePartialCutting, ReversePartialCuttingCreasing, Stapling, VarnishFree

Abbildung : Der Menüpunkt Sonderfarben mit den überarbeiteten Processing Steps

Über den Menüpunkt Hinzufügen [x] kann im selben Menü eine Sonderfarbdefinition erstellt werden. Auch hier wurden die Processing Steps Gruppen [x] und Processing Steps Typen [x] hinzugefügt.

Abbildung : Der Dialog Sonderfarbdefinition erstellen mit Typ der Sonderfarbe »Technische Farbe« und den Processing Steps Groups

Artikel und Motive

Um die Processing Steps für die technischen Farben eines Artikels bzw. Motivs einzusehen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Navigieren Sie zu der Detailansicht eines Artikels in Artikel oder Motiv eines Auftrags oder Produktionsauftrags.
  2. Im Reiter Druckdaten navigieren Sie zum Teilbereich Technische Farben [x]
  3. Die Processing Steps sind in Klammern nach Group > Type [x] geordnet.

Motiv-Editor

Die Processing Steps der technischen Farben sind auch im Motiv-Editor des jeweiligen Artikels bzw. Motivs einsehbar.

Abbildung : Der Teilbereich Technische Farben mit den dazugehörigen Processing Steps

2.5. Schneidegerät »Sei Labelmaster | SEI« Erweiterung

Für das Schneidegerät »SEI Labelmaster | SEI«wurde ein zusätzliches Layout zur Verarbeitung von Schneideaufträgen hinzugefügt, mit dem diese abgewickelt werden können. Dabei wird ab Version 1.19.1 für dieses zweite, zusätzliche Layout nur mehr einmal der QR-Code am Auftrag platziert. Dieser QR-Code ist auf einer eigenen Seite angebracht, die in der Montage selbst nicht ersichtlich ist. Der nächste QR-Code muss erst wieder für einen neuen Auftrag eingelesen werden. Auf den einzelnen Repeats sind somit für das zweite Layout lediglich Marken zur Definition der Position der Motive angebracht. Für dieses Layout wurden die Parameter des Schneidegeräts erweitert, es sollte aus diesem Grund neu angelegt werden – wie im Artikel »Schneidegeräte und Parametersätze einrichten« beschrieben –, um Fehler durch alte Parametereinstellungen zu vermeiden.

Das bis zu dieser Version verwendete Layout ist weiterhin verfügbar - dabei muss pro Repeat der QR-Code mit Jobangaben als auch die Marken und somit die Position des Motivs angebracht werden. Nachfolgend werden die neuen Parametersätze und Parameter sowie der Unterschied zwischen den beiden Layouts nochmals genauer beschrieben.

2.5.1. Neue Parametersätze und Parameter

Für das Schneidegerät »SEI Labelmaster | SEI« wurden neue Parametersätze und Parameter hinzugefügt die nachfolgend kurz aufgelistet werden. Navigieren Sie dafür zu Administration > Schneidegeräte und wählen Sie den erstellten SEI Labelmaster | SEI aus.

Neu hinzugefügt wurden in Version 1.19.1:

Die folgenden Parametersätze [x] wurden für das Schneidegerät neu hinzugefügt:

  • QR-Code upfront Repeats [x] – verwenden Sie diesen Parametersatz für das zweite Layout des Schneidegeräts.

Die folgenden Parameter [x] wurden für das Schneidegerät neu hinzugefügt:

  • Barcode Inhalt – geben Sie einen Wert ein, der für den Barcode enthalten sein soll. Der Standardwert ist der Tag in zwei Stellen – ${day2digit} – der Monat in zwei Stellen ${month2digit} – das Jahr in zwei Stellen ${year2digit} – die Produktionsauftrags ID ${productionJobId} und die ID des Auftrags am Schneidegerät ${cutterJobId}.
  • Name der Schneidedatei – geben Sie den Wert ein, der für den Namen der Schneidedatei enthalten sein soll. Der Standardwert ist der Barcode-Inhalt des Schneidegeräts – ${cutterBarcodeContent}.
  • Dateityp – geben Sie ein welchen Dateityp das Schneidgerät verwenden soll, der Standardwert ist SEI_PDF.
  • QR-Code am Anfang des Produktionsauftrags – bestimmen Sie ob der Barcode am Anfang des Produktionsauftrags angeführt werden soll, der Standardwert ist true.
  • QR-Code am Ende des Produktionsauftrags – bestimmen Sie ob der Barcode am Ende des Produktionsauftrags angeführt werden soll, der Standardwert ist false.
  • Rotationswinkel – bestimmen Sie den Rotationswinkel am Schneidegerät, der Standardwert ist 270 (Grad).

Nachfolgend sind nochmals die Unterschiede zwischen dem ersten und dem zweiten Layout des Schneidegeräts im Detail abgebildet.

Abbildung : Der Menüpunkt Schneidgeräte mit den neuen Parametersätzen und Parametern

2.5.2. Erstes Layout

Das erste Layout weißt nach jedem Repeat einen Barcode sowie eine Marke auf. Der Barcode wird nach jedem Repeat neu eingelesen, somit wird der Auftrag an jeglicher Stelle automatisch zurückgesetzt und es befindet sich keine Vakatseite zwischen verschiedenen Schneideaufträgen. Dabei wird jedoch durch das Vorhandensein des QR-Codes die Höhe des Auftrags reduziert.

Abbildung : Eine Montage mit einem Parameterset für das erste Layout des SEI Labelmaster Schneidegeräts

2.5.3. Zweites Layout

Das zweite Layout weißt auf den jeweiligen Repeats lediglich eine Marke zur Orientierung für das Schneidegerät auf. Der QR-Code befindet sich als separates PDF vor jedem Schneideauftrag. Dadurch wird eine größere Fläche verfügbar auf der die Motive angebracht werden können. Jedoch kann der Schneideauftrag während des Vorgangs nicht automatisch zurückgesetzt werden und es befindet sich eine Vakatseite zwischen den verschiedenen Aufträgen (dabei handelt es sich um die Seite mit dem jeweiligen QR-Code).

Abstand zwischen den Schneideaufträgen für zweites Layout

Es sollte mindestens 500mm Abstand zwischen den einzelnen Aufträgen bestehen, um mit dem nächsten Auftrag beginnen zu können!

Abbildung : Eine Montage mit einem Parameterset für das zweite Layout des SEI Labelmaster Schneidegeräts

2.6. Schnelldruck

Für den Schnelldruck wurden in dieser Version des Workflows einige Verbesserungen vorgenommen. Dazu zählen die folgend beschriebenen Bereiche.

2.6.1. Platzhalter zum Erzeugen des Motivnamens

Ab Version 1.19.1 kann neben dem Symbol ### (dreistellige fortlaufende Nummerierung) noch das $-Zeichen verwendet werden . Das $-Zeichen dient als Platzhalter für den aktuellen Dateinamen.

Beispiel: Der Eintrag »100100 - ### $« wird zu »100100 - 001 Dateiname«. Die Einstellungen können für alle Motive über die Globale Änderungen [x] übernommen werden.

Abbildung : Der Menüpunkt Schnelldruck mit dem neuen Platzhaltersymbol für den Dateinamen eines Motivs

2.6.2. Reihenfolge der Motive ändern

Die Reihenfolge der hochgeladenen Motive kann verändert werde, um diese anschließend beim Erzeugen von Produktionsaufträgen einzuhalten.

Klicken Sie dafür auf die Zahl in der Spalte vor dem betreffenden Motiv und schieben sie es mit dem Verschiebe-Symbol in die richtige Position [x].

Abbildung : Der Menüpunkt Schnelldruck mit der Möglichkeit die Reihenfolge von Motiven zu ändern

2.6.3. Motive als Bündel verarbeiten

Die Option »Motive als Bündel verarbeiten« wird ab Version 1.19.1 abhängig von der gewählten Produktionskonfiguration unterschiedlich gehandhabt.

Dabei stehen folgende drei Möglichkeiten der Anzeige zur Verfügung:

Abbildung : Die Option Motive als Bündel verarbeiten im Schnelldruck

2.6.4. Produktionskonfiguration anzeigen

Ab Version 1.19.1 sind nur jene Produktionskonfigurationen in der Auswahlliste auswählbar und werden angezeigt, die den Vorgang »Druckdaten einchecken und normalisieren« beinhalten.

Abbildung : Das Auswahlfeld Produktionskonfiguration mit Produktionskonfigurationen die den Vorgang Druckdaten einchecken und normalisieren beinhalten

2.7. Drehung für Montage am Motiv setzen

Bereitstellen der Option die gewünschte Drehung für das Motiv auf dem Motiv zu setzen. Damit kann sichergestellt werden, dass Motive immer in der selben Ausrichtung in der Montage – wichtig für die Textilindustrie – gedruckt werden, um keine allzu großen Farbverschiebungen im Druck zu bekommen.

2.8. Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen

In den Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen wurde in Version 1.19.1 eine neue Prüfung – Sonderfarbe ist keine Kontur und Endformatrahmen (TrimBox) von Technischer Sonderfarbe ableiten – hinzugefügt sowie die Prüfung Form XObjekte gefunden verbessert.

2.8.1. Sonderfarbe ist keine Kontur

Mit Version 1.19.1 ist eine neue Prüfung verfügbar, mit der geprüft werden kann, ob die vorhandene Sonderfarbe eine Kontur darstellt.

Mit der Prüfung Sonderfarbe ist keine Kontur können Anwender prüfen, ob Objekte der gesuchten Sonderfarbnamen (z.B: Dieline, Thru-cut, etc.) lediglich eine Kontur- und keine Flächenfarbe besitzen.

Abbildung : Die Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen mit der Prüfung Sonderfarbe ist keine Kontur

2.8.2. Endformatrahmen (TrimBox) von Technischer Sonderfarbe ableiten

Mit Version 1.19.1 ist eine neue Prüfung verfügbar, mit der der Endformatrahmen auf die gewählte Technische Sonderfarbe gesetzt werden kann.

Mit der Prüfung Endformatrahmen (TrimBox) von Technischer Sonderfarbe ableiten wird der Endformatrahmen (TrimBox) auf die gewählte Technische Sonderfarbe gesetzt. Liegt die gesuchte Technische Sonderfarbe als gefüllte Fläche vor, so wird die Fläche in eine Kontur umgewandelt und darauf der Endformatrahmen (TrimBox) gesetzt

Abbildung : Die Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen mit der Korrektur Endformatrahmen (TrimBox) von Technischer Sonderfarbe ableiten

2.8.3. Form XObjekte gefunden

Die Prüfung »Referenzierte Form XObjekte gefunden« wurde in dieser Version überarbeitet und zu »Form XObjekte gefunden« umbenannt.

Mit der Prüfung Form XObjekte gefunden wird geprüft ob sich Form XObjekte in der Datei befinden. Mit Form XObjekten können Dateien klein gehalten werden. Zur Bearbeitung der PDF-Datei im PDF-Editor mssen diese zuvor aufgelöst werden.

Abbildung : Die Check-in Prüf- und Korrekturvorlagen mit der Prüfung Form XObjekte gefunden

3. Kleine Verbesserungen

Zusätzlich wurden in dieser Version noch einige kleine Verbesserungen implementiert.

3.1. CF2 Dateien – Stanzformen Bibliothek

Ab dieser Version können CF2 Dateien in der Stanzformen Bibliothek hochgeladen werden und werden in ein PDF konvertiert.

3.2. Platzhalteranzeige

Ab Version 1.19.1 wird die Funktion bereitgestellt anstelle der internen Namen für die Platzhalter den ausgewählten Platzhalter in Form eines Chips darzustellen, womit die Lesbarkeit von Platzhaltern verbessert werden konnte. Die Chips können mit dieser Funktion auch im Nachhinein noch verschoben werden.

Um die Ansicht zu ändern klicken Sie auf das Auge-Symbol [x], um ggf. im Nachhinein eine Bearbeitung durchzuführen klicken Sie auf das Stift-Symbol [x].

Abbildung : Der Dialog Produktionskonfiguration hinzufügen mit Chip-Platzhaltern

3.3. Artikel – Seiten in Anzeigeoptionen

In dieser Version wird die Anzeige von Seiten für einen Artikel unter Artikel als standardmäßig aktivierte Option in der Detailansicht der Anzeigeoptionen geführt. Diese Information ist beim Hochladen mehrseitiger PDFs zur sofortigen Ansicht in der Liste der Artikel zum Auslesen der vorhandenen Seiten für Anwender praktisch.

Abbildung : Der Dialog Filter-, Such- und Anzeigeoptionen mit der Option Seiten

3.4. Auflistung aller Tinten

Die Liste der verfügbaren Tinten für Durst-Drucksysteme wurde mit Version 1.19.1 wiederum aktualisiert.

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